Carrera D132

Eine Frage stellt sich unausweichlich: braucht man als Erwachsener eine Autorennbahn? Die Antwort muss JA lauten, denn das ist Männerspielzeug. Meine Wahl fiel auf die digitale 1:32-Variante von Carrera (D132) und diese steht jetzt auf einem Teil des Dachbodens für spannende Wettkämpfe bereit.

Carrera D132 – Ferrari 599XX und Mercedes C AMG auf der Start-Ziel-Geraden

Der Grundgedanke hinter dieser Anschaffung war der Wunsch, in den kalten und kurzen Wintermonaten ein von der Witterung unabhängiges Hobby mit der Möglichkeit zu haben, dieses mit mehreren Personen zu betreiben. Dabei sollte dies losgelöst von den klassischen Beschäftigungsfeldern wie Computer- bzw. Konsolengames, Brettspielen oder Poker sein. So blieb mir noch die Wahl zwischen Häkeln, Töpfern und eben einer Carrera-Rennbahn – Letztere ist es dann geworden.

Das Starterpaket ‚Youngtimer Tuning‘ (30137) bildete den Einstieg in die große Welt der kleinen Flitzer, jedoch waren bereits zu Beginn die begrenzten individuellen Möglichkeiten bezüglich der Fahrzeugauswahl, veränderlicher Streckenführung und diversen taktischen und technischen Raffinessen schnell ersichtlich.

Um das neue Hobby auch mit Blick auf die Langzeitmotivation flexibler auszurichten, habe ich mir in den zurückliegenden Monaten reichlich Zubehör zugelegt und bin nun im Zusammenspiel der einzelnen Komponenten in der Lage, Rennen nach meinem ganz persönlichen Geschmack mit verschiedensten Herausforderungen zu veranstalten. Die mir zur Verfügung stehenden Fahrzeuge sowie die Charakteristik und Details zum Verlauf der Strecke habe ich in eigenen kurzen Beiträgen für dich zusammengestellt.

An Zubehör sind zunächst weitere Streckenbauteile zu nennen, also diverse Segmente für verschiedene Kurvenradien, Boxengasse, Spurwechsel, Steilkurven sowie Geraden zur Verlängerung der Rennrunde. Damit auf der gesamten Strecke eine möglichst gleichmäßige Netzspannung auf dem Schienensystem anliegt, habe ich noch zwei Zusatzeinspeisungen verbaut. Die Handregler aus dem Starterpaket wurden zudem um 2 kabellose Modelle ergänzt, sodass derzeit 4 Personen zeitgleich um den Sieg kämpfen können. Und damit bei den zahlreichen Positionskämpfen alle Fahrer die Übersicht behalten, wird mittels einer Software die Startampel sowie alle Renndetails inklusive Zeitnahme auf einem Bildschirm abgebildet.